Harald Krassnitzer gehört seit vielen Jahren zu den prägenden Gesichtern des österreichischen Fernsehens. Für Millionen Zuschauer ist er vor allem Moritz Eisner, der erfahrene Ermittler aus dem österreichischen „Tatort“. Doch wer seine Laufbahn nur auf diese eine Rolle reduziert, übersieht einen großen Teil seiner Karriere. Krassnitzer stand lange auf Theaterbühnen, bevor er einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde. Serien wie „Der Bergdoktor“ und „Der Winzerkönig“, zahlreiche Fernsehfilme und anspruchsvollere Charakterrollen machten ihn weit über den Krimi hinaus bekannt.
Auch sein Privatleben weckt Interesse. Seit vielen Jahren ist Harald Krassnitzer mit der deutschen Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer verbunden. Gleichzeitig markiert das Jahr 2026 einen entscheidenden Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn: Nach mehr als einem Vierteljahrhundert verabschiedet er sich von seiner bekanntesten Figur. Seine Zeit als Moritz Eisner endet, seine Karriere dagegen keineswegs.
Quick Bio Information
| Information | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Harald Krassnitzer |
| Geburtsdatum | 10. September 1960 |
| Geburtsort | Grödig bei Salzburg, Österreich |
| Alter 2026 | 65 Jahre, bis September 2026 |
| Nationalität | Österreichisch |
| Beruf | Schauspieler |
| Erste Berufsausbildung | Speditionskaufmann |
| Schauspielausbildung | Elisabethbühne Salzburg |
| Frühes Engagement | Elisabethbühne Salzburg |
| Kameradebüt | 1993 |
| TV-Durchbruch | „Der Bergdoktor“ |
| Rolle Im Bergdoktor | Dr. Justus Hallstein |
| Bekannteste Rolle | Moritz Eisner im „Tatort“ |
| Erster Tatort | „Nie wieder Oper“ |
| Tatort Seit | 1999 |
| Tatort-Partnerin | Adele Neuhauser als Bibi Fellner |
| Ehefrau | Ann-Kathrin Kramer |
| Beziehung Seit | 1999 |
| Hochzeit | 2009 |
| Tatort-Abschied | 2026 |
Herkunft Und Kindheit
Harald Krassnitzer wurde am 10. September 1960 in Grödig bei Salzburg geboren. Seine Herkunft war bodenständig, und nichts deutete zunächst zwingend darauf hin, dass er später zu einem der bekanntesten Schauspieler Österreichs werden würde. Er stammt nicht aus einer klassischen Künstlerfamilie, sondern wuchs in einem Umfeld auf, das mit der Film- und Fernsehbranche wenig zu tun hatte.
Gerade dieser Hintergrund macht seinen späteren Weg interessant. Schon früh entwickelte sich zwar eine Nähe zur Schauspielerei, doch Krassnitzer entschied sich zunächst nicht für eine reine Künstlerlaufbahn. Seine Verbindung zu Österreich blieb später dennoch ein fester Teil seiner öffentlichen Identität. Obwohl er über Jahrzehnte hinweg sowohl in österreichischen als auch deutschen Produktionen arbeitete, ist sein Name bis heute besonders eng mit Salzburg und der österreichischen Fernsehlandschaft verbunden.
Ausbildung Und Weg Zur Schauspielerei
Bevor Harald Krassnitzer die Bühne zu seinem Beruf machte, absolvierte er eine Lehre zum Speditionskaufmann. Damit verfügte er zunächst über eine klassische Berufsausbildung, bevor er sich ernsthaft der Schauspielerei zuwandte.
Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Elisabethbühne in Salzburg. Dieser Schritt wurde zum Ausgangspunkt einer Karriere, die sich später über Theater, Film und Fernsehen erstrecken sollte. Bemerkenswert ist, dass Krassnitzer nicht den direkten Weg in die Unterhaltungsbranche nahm. Seine Entscheidung für die Schauspielerei fiel vielmehr nach einer Phase, in der er bereits einen bodenständigen beruflichen Weg eingeschlagen hatte.
Diese Erfahrung dürfte auch zu seinem öffentlichen Image beigetragen haben. Krassnitzer wirkt bis heute weniger wie ein klassischer Showstar und eher wie ein Schauspieler, der sein Handwerk in den Mittelpunkt stellt.
Die Ersten Jahre Am Theater
Seine professionelle Karriere begann nicht vor Fernsehkameras, sondern auf der Bühne. Von 1984 bis 1988 gehörte Harald Krassnitzer zum Ensemble der Elisabethbühne Salzburg. Danach führten ihn weitere Engagements unter anderem an das Schauspielhaus Graz, das Wiener Volkstheater und das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken.
Diese Jahre waren für seine spätere Entwicklung entscheidend. Theater verlangt eine andere Form des Spiels als Film und Fernsehen. Figuren müssen über lange Abende hinweg getragen werden, kleine Unsicherheiten lassen sich nicht durch einen neuen Take korrigieren, und die unmittelbare Reaktion des Publikums gehört zum Alltag.
Für Krassnitzer bildete diese Phase deshalb mehr als nur eine frühe Station seiner Laufbahn. Sie schuf das schauspielerische Fundament, auf dem seine spätere Fernsehkarriere aufbauen konnte. Auch in seinen populärsten Rollen ist diese klassische Ausbildung spürbar.
Erste Rollen Vor Der Kamera
1993 wechselte Harald Krassnitzer erstmals deutlich sichtbar vor die Kamera. In der Jugend-Krimiserie „Die Oase“ spielte er den Assistenten eines Detektivs. Von diesem Zeitpunkt an rückten Film und Fernsehen immer stärker in den Mittelpunkt seiner Arbeit.
Schon in dieser frühen Phase wurde deutlich, dass Krassnitzer nicht auf einen einzigen Figurentyp festgelegt werden sollte. Er spielte sympathische Hauptrollen ebenso wie schwierigere und widersprüchlichere Charaktere. Diese Vielseitigkeit erwies sich später als großer Vorteil.
Während einige Schauspieler dauerhaft mit einer bestimmten Rolle oder einem bestimmten Genre verbunden bleiben, gelang es Krassnitzer, zwischen Familienserien, Krimis, Dramen und historischen Stoffen zu wechseln. Diese Bandbreite sollte zu einem wichtigen Merkmal seiner gesamten Laufbahn werden.
Durchbruch Mit Der Bergdoktor
Der entscheidende Schritt zum Fernsehstar gelang Harald Krassnitzer in den 1990er-Jahren mit „Der Bergdoktor“. Als Nachfolger von Gerhart Lippert übernahm er die Rolle des Dr. Justus Hallstein und wurde damit regelmäßig einem großen deutschsprachigen Publikum präsentiert.
Die Serie entwickelte sich für ihn zu einem wichtigen Karrierebaustein. Krassnitzer war in insgesamt 37 Folgen zu sehen und bewies dabei, dass er eine zentrale Serienfigur über längere Zeit tragen konnte. Für viele Zuschauer war Dr. Justus Hallstein die erste Rolle, durch die sie seinen Namen dauerhaft mit dem Fernsehen verbanden.
„Der Bergdoktor“ war deshalb nicht einfach nur ein weiteres Engagement. Die Serie machte Krassnitzer populär und verschaffte ihm die Aufmerksamkeit, die später den Übergang zu noch größeren Fernsehrollen erleichterte.
Harald Krassnitzer Als Moritz Eisner
1999 begann schließlich das Kapitel, das seine Karriere stärker prägen sollte als jedes andere. Im österreichischen „Tatort“ „Nie wieder Oper“ trat Harald Krassnitzer erstmals als Moritz Eisner auf.
Aus einer neuen Ermittlerfigur wurde mit der Zeit eine feste Institution. Eisner ist kein makelloser Fernsehkommissar. Er kann direkt, unbequem und gelegentlich stur sein. Gleichzeitig zeigt die Figur immer wieder persönliche Verletzlichkeit und moralische Zweifel. Genau diese Mischung machte ihn für viele Zuschauer glaubwürdig.
Über mehr als 25 Jahre entwickelte Krassnitzer den Ermittler weiter. Moritz Eisner blieb erkennbar dieselbe Figur, wirkte aber nie vollständig eingefroren. Beziehungen, berufliche Konflikte und gesellschaftliche Veränderungen prägten die Rolle ebenso wie klassische Kriminalfälle.
Als der bevorstehende Abschied bekannt wurde, hatte Krassnitzer bereits Dutzende österreichische „Tatort“-Fälle gedreht. Damit gehört Moritz Eisner zu den langlebigsten Ermittlerfiguren der Reihe.
Das Tatort-Duo Mit Adele Neuhauser
Eine entscheidende Veränderung brachte das Jahr 2011. Seitdem ermittelt Moritz Eisner gemeinsam mit Bibi Fellner, gespielt von Adele Neuhauser. Aus den beiden entwickelte sich eines der bekanntesten und beliebtesten Ermittlerduos des österreichischen „Tatorts“.
Der Erfolg liegt vor allem in den Unterschieden der Figuren. Eisner wirkt häufig kontrollierter, erfahrener und manchmal auch etwas sperrig. Fellner bringt eine emotionalere, spontanere und durch ihre eigene schwierige Vergangenheit geprägte Perspektive ein. Gerade diese Gegensätze sorgen für Spannung.
Dabei bleibt ihre Beziehung nicht oberflächlich. Im Laufe der Jahre entstand zwischen den Figuren großes Vertrauen. Selbst wenn beide miteinander streiten, ist spürbar, dass sie sich aufeinander verlassen können.
Auch inhaltlich gingen ihre Fälle oft über einfache Kriminalgeschichten hinaus. Gesellschaftliche Konflikte, soziale Ungleichheit und persönliche Krisen rückten regelmäßig in den Mittelpunkt. Für „Angezählt“ erhielten Krassnitzer und Neuhauser 2014 gemeinsam mit weiteren Beteiligten den Grimme-Preis.
Warum Der Tatort 2026 Endet
Im Jahr 2026 endet die gemeinsame „Tatort“-Ära von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser. Beide entschieden sich auf eigenen Wunsch dafür, ihre Rollen abzugeben. Es handelt sich also nicht um eine Entscheidung des Senders gegen das Duo, sondern um einen bewusst gewählten Abschluss.
Am 26. April 2026 wurde mit „Gegen die Zeit“ einer der letzten neuen gemeinsamen Fälle ausgestrahlt. Der endgültige Abschiedsfilm trägt den Titel „Dann sind wir Helden“ und ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen.
Damit schließt sich für Harald Krassnitzer ein außergewöhnlich langes Kapitel. Seit 1999 war Moritz Eisner ein fester Bestandteil seiner Karriere. Nur wenige Schauspieler bleiben über einen vergleichbaren Zeitraum mit einer einzigen Fernsehfigur verbunden.
Der österreichische „Tatort“ wird anschließend neu aufgestellt. Ab 2027 übernehmen Miriam Fussenegger als Charlie Hahn und Laurence Rupp als Alex Maleky die Ermittlungen.
Filme Und Serien Neben Dem Tatort
Trotz der enormen Bekanntheit als Moritz Eisner war Harald Krassnitzer nie ausschließlich „Tatort“-Schauspieler. Seine Filmografie umfasst zahlreiche weitere Serien, Fernsehfilme und Dramen.
Eine seiner bekanntesten Rollen spielte er als Thomas Stickler in „Der Winzerkönig“. Die Serie verband Familiengeschichte, persönliche Neuanfänge und den österreichischen Weinbau und entwickelte sich ebenfalls zu einem großen Publikumserfolg.
In „Paul Kemp – Alles kein Problem“ war Krassnitzer als Mediator zu sehen. Auch historische Stoffe gehören zu seiner Karriere. Im Fernsehfilm „Stauffenberg“ verkörperte er General Erich Fellgiebel.
Diese Rollen zeigen, dass Krassnitzer seine Laufbahn bewusst breit angelegt hat. Auch während der langen Jahre als Moritz Eisner nahm er immer wieder Projekte an, die sich deutlich vom klassischen Kriminalermittler unterschieden.
Ehe Mit Ann-Kathrin Kramer
Privat ist Harald Krassnitzer seit vielen Jahren mit der deutschen Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer verbunden. Das Paar ist seit 1999 zusammen und heiratete 2009.
Kennengelernt hatten sich beide bei gemeinsamen Dreharbeiten. Trotz ihrer Bekanntheit entschieden sie sich über die Jahre für einen vergleichsweise zurückhaltenden Umgang mit ihrem Privatleben. Öffentliche Auftritte gehören zwar zu ihrem Beruf, doch intime Details ihrer Beziehung stehen nur selten im Mittelpunkt.
Beruflich begegneten sie sich mehrfach vor der Kamera. Zu ihren gemeinsamen Produktionen zählen unter anderem „Hochzeit in Rom“, „Tödliche Gier“ und „Aus dem Leben“. Für ihre Leistungen in „Aus dem Leben“ wurden beide für den Deutschen Schauspielpreis 2025 nominiert.
Ihre Beziehung gehört damit zu den langjährigen Partnerschaften in der deutschsprachigen Schauspielszene.
Familie Und Die Frage Nach Kindern
Rund um die Familie von Harald Krassnitzer kursieren online immer wieder verkürzte oder ungenaue Angaben. Besonders bei der Frage nach Kindern lohnt sich deshalb eine klare Einordnung.
Ann-Kathrin Kramer hat einen Sohn aus ihrer früheren Beziehung mit Schauspieler Jan Josef Liefers. Harald Krassnitzer ist nicht dessen leiblicher Vater. Dennoch gehört der Sohn selbstverständlich zum gemeinsamen familiären Umfeld des Paares.
Krassnitzer selbst spricht öffentlich nur begrenzt über sein Familienleben. Deshalb sollte eine seriöse Biografie an dieser Stelle bewusst Grenzen respektieren. Nicht jede private Frage lässt sich mit verlässlichen Informationen beantworten.
Gerade bei prominenten Personen ist es wichtig, zwischen öffentlich bestätigten Fakten und bloßen Vermutungen zu unterscheiden. Diese Zurückhaltung sorgt dafür, dass Leser zuverlässige Informationen erhalten, ohne unnötig in die Privatsphäre einzugreifen.
Leben Abseits Des Tatorts
Wer Harald Krassnitzer nur aus Fernsehrollen kennt, bekommt leicht den Eindruck, sein Berufsleben bestehe fast ausschließlich aus Dreharbeiten. Tatsächlich ist er auch außerhalb klassischer Filmproduktionen aktiv.
Krassnitzer nimmt an kulturellen Veranstaltungen teil, tritt bei Lesungen auf und beteiligt sich an öffentlichen Diskussionen. Dabei fällt auf, dass er seine Bekanntheit vergleichsweise selten für klassische Selbstinszenierung nutzt.
Stattdessen entsteht das Bild eines Schauspielers, der sich für Inhalte interessiert, die über seine eigenen Rollen hinausgehen. Das passt zu einer Karriere, in der gesellschaftliche Themen immer wieder eine Rolle spielten.
Seine öffentliche Präsenz wirkt dadurch weniger von Prominentenstatus geprägt als von einer langfristigen Verbindung zu Kultur, Schauspiel und gesellschaftlichem Austausch.
Gesellschaftliches Engagement
Harald Krassnitzer beschränkt sich nicht darauf, soziale Themen in Filmrollen darzustellen. Seit vielen Jahren äußert er sich auch öffentlich zu gesellschaftlichen Fragen und unterstützt unterschiedliche Initiativen.
Dieses Engagement gehört zu den weniger spektakulären, aber wichtigen Seiten seiner Biografie. Krassnitzer nutzt seine Bekanntheit damit nicht ausschließlich zur Bewerbung eigener Projekte.
Gerade in Interviews und öffentlichen Auftritten zeigt sich, dass er gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam verfolgt. Diese Haltung erklärt teilweise auch, warum viele seiner Rollen und Projekte Themen behandeln, die über reine Unterhaltung hinausgehen.
Für ein vollständiges Porträt von Harald Krassnitzer gehört diese Seite deshalb ebenso dazu wie seine bekanntesten Filme und Serien.
Auszeichnungen Und Anerkennung
Die langjährige Arbeit von Harald Krassnitzer wurde mehrfach ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Ehrungen zählen Romy-Auszeichnungen für seine Arbeit als Moritz Eisner.
Besonders bedeutend war zudem der Grimme-Preis 2014 für den „Tatort“ „Angezählt“. Die Auszeichnung unterstreicht, dass der Erfolg des österreichischen Ermittlerduos nicht nur auf hohen Zuschauerzahlen beruhte.
Krassnitzers Karriere wurde damit sowohl vom Publikum als auch von Kritikern anerkannt. Dass er über Jahrzehnte hinweg regelmäßig zentrale Rollen spielte, spricht ebenfalls für seine außergewöhnliche Kontinuität.
Nur wenige Schauspieler schaffen es, über einen so langen Zeitraum erfolgreich im Fernsehen präsent zu bleiben, ohne dabei ausschließlich auf eine einzige Figur reduziert zu werden.
Harald Krassnitzer Heute Und Neue Projekte
Der Abschied vom „Tatort“ bedeutet 2026 keineswegs das Ende seiner Schauspielkarriere. Im Gegenteil: Die Zeit nach Moritz Eisner eröffnet Harald Krassnitzer neue Möglichkeiten.
Zu seinen neueren Arbeiten gehört das Drama „Der verlorene Mann“. Darin spielt er einen an Demenz erkrankten Mann, der bei seiner früheren Ehefrau auftaucht, weil er sich nicht mehr daran erinnern kann, dass beide geschieden sind. Dagmar Manzel gehört ebenfalls zur Besetzung.
Eine solche Rolle unterscheidet sich deutlich vom routinierten Ermittler Moritz Eisner. Gerade darin liegt ihre Bedeutung für Krassnitzers weitere Karriere.
Nach mehr als einem Vierteljahrhundert mit einer fest etablierten Serienfigur kann das Publikum ihn nun wieder verstärkt in Rollen erleben, bei denen keine Erwartungen an den bekannten „Tatort“-Kommissar mitschwingen.
Was Harald Krassnitzers Karriere Besonders Macht
Beständigkeit ist wahrscheinlich das auffälligste Merkmal von Harald Krassnitzers Laufbahn. Über Jahrzehnte blieb er im Fernsehen präsent, ohne auf einen einzigen Rollentyp beschränkt zu sein.
Moritz Eisner wurde zwar zu seiner bekanntesten Figur, doch Krassnitzer spielte gleichzeitig Ärzte, Familienväter, historische Persönlichkeiten und komplexe Charakterrollen. Seine Theatererfahrung half ihm dabei, Figuren glaubwürdig und oft angenehm unaufgeregt zu gestalten.
Auch sein öffentlicher Umgang mit Prominenz unterscheidet ihn von vielen anderen Fernsehstars. Krassnitzer setzt weniger auf permanente Sichtbarkeit und stärker auf kontinuierliche Arbeit.
Der Abschied vom „Tatort“ ist deshalb nicht als Ende zu verstehen. Vielmehr beginnt eine Phase, in der seine Karriere neu bewertet werden kann. Nach so vielen Jahren als Moritz Eisner wird besonders interessant sein, welche Rollen künftig stärker in den Vordergrund treten.
Quellenlage Und Faktencheck
Bei einer Biografie über Harald Krassnitzer ist eine sorgfältige Quellenwahl besonders wichtig. Für aktuelle Informationen rund um den österreichischen „Tatort“ sind Veröffentlichungen des ORF besonders relevant, da der Sender an Produktion und Ausstrahlung beteiligt ist.
Biografische Angaben zu Ausbildung, Theaterarbeit und Filmografie lassen sich unter anderem über etablierte Filmdatenbanken wie filmportal.de nachvollziehen.
Größere Vorsicht ist bei privaten Angaben geboten. Viele kleinere Prominentenportale übernehmen Informationen voneinander, ohne klar erkennbar zu machen, woher diese ursprünglich stammen. Deshalb sollte bei Themen wie Familie, Kindern oder Wohnort nur das verwendet werden, was verlässlich öffentlich bestätigt ist.
Die Angaben in diesem Artikel zum „Tatort“-Abschied entsprechen dem Stand von August 2026. Bei späteren Aktualisierungen sollte insbesondere geprüft werden, ob sich Sendetermine oder neue Projekte verändert haben.
Fazit
Harald Krassnitzer hat sich seinen Platz in der deutschsprachigen Fernsehlandschaft über Jahrzehnte hinweg erarbeitet. Sein Weg begann mit einer Ausbildung zum Speditionskaufmann und führte über das Theater zu einer außergewöhnlich stabilen Film- und Fernsehkarriere.
Mit „Der Bergdoktor“ wurde er einem breiten Publikum bekannt. Ab 1999 machte ihn Moritz Eisner schließlich zu einem der prägenden Gesichter des österreichischen „Tatorts“. Zusammen mit Adele Neuhauser als Bibi Fellner entstand später ein Ermittlerduo, das für viele Zuschauer untrennbar mit der Reihe verbunden ist.
Ende 2026 endet diese Ära. Für Harald Krassnitzer bedeutet das jedoch keinen Rückzug. Seine Filmografie, seine aktuellen Projekte und seine jahrzehntelange Erfahrung sprechen vielmehr dafür, dass nach Moritz Eisner ein neuer Abschnitt beginnt.
Auch abseits der Kamera bleibt sein Profil bemerkenswert: eine langjährige Ehe mit Ann-Kathrin Kramer, gesellschaftliches Engagement und ein vergleichsweise zurückhaltender Umgang mit Prominenz. Gerade diese Mischung aus Popularität, handwerklicher Erfahrung und Bodenständigkeit erklärt, warum Harald Krassnitzer über so viele Jahre hinweg relevant geblieben ist.
FAQs About Harald Krassnitzer
Wie Alt Ist Harald Krassnitzer?
Harald Krassnitzer wurde am 10. September 1960 geboren. Bis zum 9. September 2026 ist er 65 Jahre alt. Am 10. September 2026 feiert der österreichische Schauspieler seinen 66. Geburtstag.
Woher Kommt Harald Krassnitzer?
Harald Krassnitzer stammt aus Grödig bei Salzburg in Österreich. Dort wurde er 1960 geboren. Seine österreichische Herkunft blieb auch während seiner jahrzehntelangen Karriere im deutschen und österreichischen Fernsehen ein wichtiger Teil seiner öffentlichen Identität.
Wer Ist Die Ehefrau Von Harald Krassnitzer?
Harald Krassnitzer ist mit der deutschen Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer verheiratet. Das Paar ist seit 1999 zusammen und gab sich 2009 das Jawort. Beide verfolgen eigene Karrieren, standen aber auch mehrfach gemeinsam vor der Kamera.
Hat Harald Krassnitzer Kinder?
Harald Krassnitzer hat keinen öffentlich bestätigten gemeinsamen leiblichen Sohn mit Ann-Kathrin Kramer. Kramer brachte einen Sohn aus ihrer früheren Beziehung mit Jan Josef Liefers in die Partnerschaft ein. Krassnitzer hält weitere Details seines Familienlebens weitgehend privat.
Seit Wann Spielt Harald Krassnitzer Im Tatort?
Harald Krassnitzer spielt Moritz Eisner seit 1999. Sein erster Einsatz erfolgte im österreichischen „Tatort“ „Nie wieder Oper“. Über mehr als 25 Jahre entwickelte sich Eisner zu einer der langlebigsten Ermittlerfiguren der Reihe.
Warum Verlässt Harald Krassnitzer Den Tatort?
Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser haben sich auf eigenen Wunsch für einen Abschied entschieden. Ihre Rollen werden also nicht aufgrund einer Absetzung beendet. Nach der langen gemeinsamen Zeit wollten beide einen bewussten Abschluss ihrer „Tatort“-Ära setzen.
Wie Heißt Der Letzte Tatort Mit Harald Krassnitzer?
Der letzte gemeinsame „Tatort“ von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser trägt den Titel „Dann sind wir Helden“. Der Abschiedsfilm ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen und beendet ihre gemeinsame Zeit als Moritz Eisner und Bibi Fellner.
Wer Folgt Harald Krassnitzer Und Adele Neuhauser?
Ab 2027 übernehmen Miriam Fussenegger und Laurence Rupp den österreichischen „Tatort“. Sie spielen die neuen Ermittler Charlie Hahn und Alex Maleky und führen damit die österreichische Ausgabe der Krimireihe nach dem Abschied von Eisner und Fellner weiter.
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